Endometriose – eine ernährungsbedingte Infektions- und Mangelkrankheit mit Darmerkrankung?
Bei der gemeinhin als schwer therapierbar geltenden Endometrioseerkrankung lassen neue Erklärungsversuche eine interessante abgeleitete Kausalität und daraus resultierende Therapieansätze zu. Die Pathogenese scheint nach den Erfahrungen in den letzten ca. 15 Jahren mit meist mehrfach operierten Patientinnen folgendermaßen gesetzmäßig abzulaufen:
- 1. In allen Fällen finden sich chronische Darmerkrankungen, oft mit auch subjektiv wahrgenommenen Verdauungsstörungen wie Diarrhoe oder Obstipation und Nahrungsmittelunverträglichkeit. Eine Heidelberger Studie unter Frau Prof. Dr. Gerhard hat diese Zusammenhänge inzwischen bestätigt.
- 2. In fast allen Fällen sind Antibiotika-Therapien in der Kindheit und Jugend zu erheben
- 3. In allen Fällen wird auf gesunde naturnahe frische Ernährung kaum Wert gelegt. Im Gegenteil: Es werden gerade prämenstruell gehäuft Süßigkeiten, Chips usw. nebenChemikaliengetränken zugeführt
- 4. In den meisten Fällen sind rezidivierende Vaginalmykosen bekannt, die jedoch nicht kausal ganzheitlich, sondern zumeist nur repetierend lokal antimykotisch insuffizienttherapiert werden. Der Darm als ständige Candida-Quelle scheint in der klinischen Gynäkologie weitgehend unbekannt zu sein – ähnlich wie in der Gastroenterologie
Diese Fakten führen langfristig zu einer chronischen Dysbiose – Darmerkrankung, d.h. zu einer Fehlbesiedelung im Gastro-Intestinaltrakt z.B. durch Candida albicans, Amöben, Helicobacter usw.
Exotoxine dysbiotischer Keime und Nahrungsmittelchemikalien ebenso wie eine ödematös gereizte Darmschleimhaut blockieren die regelhafte Verdauung in einer zunehmenden Zahl von Digestonen.
Maldigestion und daraus resultierende Malabsorption verschärfen zunehmend den latenten orthomolekularen Mangelzustand. Der zumeist erste fühlbare Ausdruck dieser Regulationsstörungen ist für die Patientin eine perimenstruelle Schmerzsymptomatik. Einhergehen kann die Entgleisung des Hormonstoffwechsels mit der Entwicklung eines Prämenstruellen Syndroms – PMS. Wird der Schmerz oder das PMS nicht adäquat orthomolekular hypoallergen behandelt, entwickeln sich weitere Hormonstörungen bis hin zur Endometriose und Infertilität.
Textquelle: VBN Verlag
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